Elektroinstallation

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Wir beraten fachkompetent

Ganz gleich, ob es um die Beleuchtung, den Herdanschluss oder die Solartechnik geht: Wir sind auf dem neuesten Stand der Technik und sagen Ihnen, worauf es heute und morgen ankommt.

Wir bieten Maßarbeit und Markenqualität

Jedes Haus, jede Wohnung ist anders. Deshalb bekommen Sie von uns eine maßgeschneiderte Lösung, die ganz auf Ihre Ansprüche abgestimmt ist. Es werden ausschließlich Markenprodukte bester Qualität verwendet.

Gute Arbeit ist mehr als nur Technik

Wir arbeiten professionell. Aktuelle Sicherheitsvorschriften, internationale Normen oder technische Voraussetzungen für Folgemaßnahmen. Dabei planen wir auch mit ein, was es in Zukunft zu beachten gilt.

Ob Energie- und Klimatechnik, Komfort- und Sicherheitslösungen, Beleuchtungskonzepte oder vernetzte Gebäudetechnik – wir verbinden Handwerk mit innovativen Technologien und sind Ihr Ansprechpartner für wichtige Themen wie Energieeffizienz.

Eine gute Elektroplanung spart Geld und schafft Sicherheit

Grundüberlegungen

Grundlage jeder individuellen Elektroplanung sind die Grundrisse der Stockwerke eines Hauses oder einer Wohnung. Legen Sie mit uns den zukünftigen Ausstattungsumfang der Elektroanlage fest. Machen Sie sich frühzeitig Gedanken über Ihre geplante Möblierung.
Hierzu sollten Sie die jeweilige Raumnutzung und die geplante Möblierung festlegen. Die Möblierung einer Wohnung bzw. Hauses ist die Grundlage für die Anordnung der Schalter, Steckdosen, Lichtauslässe und Kommunikationseinrichtungen.
Berücksichtigen Sie bei der Elektroplanung auch mögliche Nutzungsänderungen der Räume und flexibles Wohnverhalten. Um ein neues Wohnambiente zu erhalten, wird zum Beispiel im Wohnzimmer die Platzierung der Sitzgruppe verändert werden. Dann sind ggf. die TV-Anschlüsse und Steckdosen nicht mehr richtig platziert. Für diesen Fall ist es sinnvoll, zusätzliche Steckdosen und TV-Anschlüsse an geeigneten Stellen zu installieren.
Eine vorausschauende Planung berücksichtigt auch Erweiterungsmöglichkeiten der Elektroinstallation. Nachträgliche Änderungen und Nachinstallationen sind oftmals schwierig. Sie bedeuten, dass die Wände aufgeschlitzt werden müssen und nach Verlegung von zusätzlichen Elektroleitungen, teuere Verputz- und Tapezierarbeiten entstehen. Deshalb sind Nachinstallationen bis zu fünf mal teurer!

Planung der Elektroinstallation

Während der Planungsphase eines Neubaus oder Grundsanierung bei Wohngebäuden bzw. Wohnungen muss sich der Bauherr intensiv mit der technischen Ausrüstung des Gebäudes befassen. Dies gilt insbesondere auch für den Ausstattungsumfang der elektrischen Anlage. Dabei wird oftmals nicht ausreichend berücksichtigt, welche Anwendungen bei der späteren Nutzung tatsächlich anstehen werden.
Auch eine spätere Nutzungsänderung von Räumen ist Sinnvollerweise in die Planung einzubeziehen. Nur wenn der vorgesehene Einsatz von elektrischen Geräten festgelegt ist, kann daraus die Planung der elektrischen Anlage bzgl. der Anzahl der Stromkreise, der Steckdosen, der Schalter, der Beleuchtungsauslässe, der Fernseh- und Kommunikationsanschlüsse, und weiterer Komfort- und Sicherheitsfunktionen erfolgen.
Viele kennen das Phänomen – Küchengerät und Mikrowelle werden zeitgleich betrieben und schnell ist die Überraschung perfekt. Die Mikrowelle und Küchengerät stellen ihren Betrieb ein. Was ist passiert? Da beide Geräte an einem gemeinsamen Stromkreis betrieben werden, ist dieser überfordert. Der Leitungsschutzschalter ( Sicherung) hat den Stromkreis vor Überlastung geschützt und den Stromkreis vom Netz getrennt.
Ein weiterer Aspekt bei der Planung der Elektroinstallation: Manchmal soll ein Raum anders als ursprünglich geplant genutzt werden. Aus dem früheren Kinderzimmer soll ein Arbeitszimmer oder Büro werden.
Dann ändern sich auch die Anforderungen an die Anzahl und die Platzierung von Steckdosen, Kommunikationsanschlüssen, Antennensteckdosen und Leuchtenauslässe. Eine frühzeitige Berücksichtigung erspart nachträgliche Änderungen mit dem entsprechenden Kosten- und Zeitaufwand. Bewegliche Steckdosenleisten (Mehrfachsteckdosen), verführen oft dazu, Elektrogeräte ungeachtet ihrer Leistung einzustecken. Das kann zu einer Überlastung des Stromkreises führen. Eine hohe Dauerbelastung der Leitungen lässt das Isoliermaterial stark altern, was in Extremfällen zu Bränden führen kann.

Die Sicherheit der Elektroanlage hat oberste Priorität

Im Vergleich zu Wasser oder Gas kann man Strom weder sehen noch riechen. Und während ein defektes Wasserrohr umgehend repariert wird, ist eine blankgescheuerte Stromleitung oft noch Monate im Einsatz, obwohl die Gefahren wesentlich größer sind. Bereits Spannungen ab 50 V und Stromstärken ab 50 mA können tödlich sein. Welche Gefahren Spannungen von 230 V und Stromstärken von 10 A bis 32 A bedeuten, kann man sich vorstellen.

Doch es ist nicht unbedingt Nachlässigkeit, die das Risiko des Stromschlags in sich birgt. Auch in einem elektrischen Gerät oder an einem Stecker kann es zu einer Beschädigung der Isolation kommen. Dieser Gefährdung geht man durch die Verwendung von Fehlerstromschutzschaltern (FI) aus dem Weg. Der Einsatz des FI ist in besonders gefährdeten Bereichen wie Badezimmer oder Garten vorgeschrieben und auch die Kinderzimmer sollen mit diesen kleinen “Lebensrettern” abgesichert sein. Schauen Sie in Ihren Sicherungskasten, ob Sie Fehlerstrom-Schutzschalter eingebaut haben.

Den Kindern zuliebe

Das Treppengeländer ist Pflicht. Bei kleinen Kindern wird auch die Treppe selber gesichert. Aber was ist mit der Steckdose oder der defekten Leitung der Kinderbettlampe? Wenn es um Kinder und Strom geht, geht jeder auf Nummer Sicher.
Deshalb empfiehlt sich der zusätzliche Schutz durch einen FI- Schalter zumindest für das Kinderzimmer, besser noch für alle Wohnräume. Eine Kindersteckdose unterbindet den Forscherdrang zur Untersuchung der interessanten Öffnungen der Steckdose und ein Fehlerstromschutzschalter verhindert, dass lebensgefährliche Ströme entstehen.